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So bekämpfen Sie Schimmelbildung in ihren vier Wänden

by Tjark Boons in Baumarkt,Haushalt

Schimmel an den Wänden sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch gesundheitsgefährdend. Doch wenn Sie ein paar einfache Hinweise befolgen, bleiben böse Überraschungen in Ihren vier Wänden aus. Und wenn sich die Sporen doch einmal in ihrer Blüte zeigen, gibt es eine Möglichkeit, die Flecken ohne teure Unternehmen selbst zu entfernen. Schimmelbefall sollte nicht nur der Gesundheit wegen vorgebeugt werden, sondern auch aus rechtlichen Gründen. Wer an einer Schimmelbildung Schuld ist, lässt sich oft nicht exakt bestimmen. Deshalb wird häufig geklagt. Vermeiden Sie, dass es überhaupt erst soweit kommt.

Lüften, lüften, lüften …

In jedem Fall hat der Mieter dafür zu sorgen, dass die Wohnung nach seiner Mietzeit in einem bewohnbaren Zustand abgenommen wird. Er hat darauf zu achten, dass einer Schimmelbildung vorgebeugt wird und beim Auftreten den Vermieter zu benachrichtigen. Zur Vermeidung dieses Szenarios, sollte der Mieter regelmäßig und richtig lüften. Empfohlen wird drei bis viermal täglich. Die Zaubermethode heißt hier Stoßlüften – also die Fenster komplett aufreißen und nicht nur ankippen. Im Winter reichen fünf Minuten und im Sommer zehn Minuten für eine gute Luftzirkulation, die das wichtigste Mittel gegen eine Schimmelbildung darstellt. Vergessen Sie jedoch während des Lüftens nicht, die Heizung abzudrehen.

Beschlagene Fenster signalisieren Ihnen, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum zu hoch ist. Empfehlenswert ist der Kauf eines Hygrometers, der ihnen die Luftfeuchte, die auf keinen Fall über 50 liegen sollte, in Prozent angibt. Solche Geräte sind nicht teuer und praktischerweise mit einer Temperaturanzeige kombiniert. Die Temperatur ist ein weiterer Indikator, der bei einer Schimmelausbildung eine gewichtige Rolle spielt. Halten Sie die empfohlene Raumtemperatur zwischen 16°C in ihrem Schlafzimmer und maximal 20°C im Wohnzimmer.

Schimmel mag es feucht und kühl, deshalb sollten auch Sparfüchse im Winter die Heizung nie ganz abstellen. Das gilt auch, wenn Sie verreist sind. Nicht nur, dass das Raumklima keine Angriffspunkte für Schimmel bietet – es ist außerdem noch günstiger. Eine niedrige Raumtemperatur zu halten, ist erwiesenermaßen erschwinglicher, als Wohnung und Wände erneut aufzuheizen.

Wasserdampf stellt den besten Nährboden für Schimmel bereit. Und davon produziert eine Durchschnittsfamilie 15 Liter am Tag. Der Wasserdampf sollte nach seiner Bildung sofort aus der Wohnung abgeleitet werden. Nach dem Duschen oder Kochen heißt es demnach Fenster öffnen, um die feuchte Luft aus dem Wohnraum zu verbannen. Auch Wäsche sollte, wenn möglich, nicht in der Wohnung getrocknet werden.

DIY bei kleinen Flecken

SchimmelwandWenn sich doch einmal ein paar Sporen an der Wand gebildet haben, muss nicht gleich eine Beseitigungs-Firma engagiert werden. Sind die Schimmelblüten bis einem halben Zentimeter groß, können sie mit einer Lösung aus Alkohol und Salizinsäure in einem Verhältnis von 5:1 gestoppt werden. Nach der mehrmaligen Behandlung wird der Schimmel mit Brennspiritus abgerieben.
Es kommt vor, dass Sie große Schimmelflecken, beispielsweise nach dem Verrücken von Möbeln, erst spät entdecken. Holen Sie sich dann einen Bekämpfungs-Experten ins Haus, der bei der Schimmelpilzsanierung mit Ressourcen wie zum Beispiel Calciumsilikat arbeitet, das für den Menschen unbedenklich ist.

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photo by: Dyrk.Wyst

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