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Gehäuse-Layout für den richtigen Flow

by Rudolf in Elektronik

BlackBerry KühlungGerade im Sommer leiden nicht nur Mensch und Natur unter der Hitze, sondern auch die Technik. Dennoch wird der Faktor Temperatur beim PC-Kauf oft unterschätzt und deswegen kaum beachtet. An vermeintlich attraktiven Discount-Rechnern wird das besonders deutlich, da dort mit namhaften Prozessoren und Grafikkarten zum Niedrigpreis geworben wird. Gespart wird dafür bei anderen Komponenten wie der Lüftung. Dass diese jedoch nicht nur die Langlebigkeit, sondern auch die momentane Performance beeinflusst, sollte stets bedacht werden.

 

Immer cool bleiben

Überhitzung ist kein alleiniges PC-Merkmal. Auch mobile Geräte, sei es Ultrabook, Tablet oder BlackBerry Smartphone, kommen bei intensiver Nutzung schnell ins Schwitzen. Am PC allerdings dauern die Sessions in der Regel wesentlich länger; teils laufen sie einen Großteil des Tages. Wenn etwa Gamer wieder einmal zur nächtlichen Online-Session ansetzen, können gut und gerne acht Stunden unter Volllast vergehen. Damit der teure High End Rechner solche Marathonläufe dauerhaft mitmacht, ist ein gutes Kühlsystem das A und O. Das gilt gleich auf zwei Ebenen: einerseits sollte auf hochwertige Komponenten geachtet werden, andererseits auf deren Positionierung und Ausrichtung.

 

Es geht um die Richtung

Es ist ein Irrglaube, dass ein Kühler das Innere des Rechners direkt kühlt. Vielmehr geht es darum, die warme Luft aus dem Gehäuse abzuführen. Dafür sind entsprechende Gehäuse-Öffnungen nötig. An diesen werden nach außen ausgerichtete Lüfter angebracht. Eine Ausnahme ist die Vorderseite: Dort nämlich soll der Fan (Ventilator) die Luft nach innen befördern, um im Zusammenspiel mit dem Lüfter an der Rückseite einen glatten Flow zu erzeugen. Das PC-Innere wird somit zur Schneise, in die die Luft vom CPU-Lüfter (dem wichtigsten von allen) konstant eingespeist wird. Auf diese Weise entsteht ein optimierter Luftstrom.

 

Auf die Umgebung achten

Die warme Luft wird somit in der Regel nach hinten ausgeblasen. Es ist deswegen wichtig, dass hinter dem Gehäuse ausreichend Platz ist, da sich sonst die Hitze dort staut. In diesem Fall wird das Gehäuse erhitzt und die Luftabfuhr ist wegen des Staus weitaus weniger effektiv. Gute Gehäuse verfügen außerdem auch an den Seiten über Öffnungen, um das Durchflussvolumen der Abluft zu erhöhen. Großflächige 12- oder gar 14-mm-Lüfter von Herstellern wie Scythe, Coolermaster oder Arctic Cooling sorgen hier für Abhilfe. Das Ganze kann übrigens auch für visuelle Effekte genutzt werden, denn viele Lüfter sind mit LED-Design erhältlich, sodass der Rechner gerade im Dunkeln in einem futuristischen Licht erstrahlt.

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